Filzgolf

Filzgolf stammt ursprünglich aus dem skandinavischen Raum und unterscheidet sich bereits durch seine Bauweise deutlich von den anderen klassischen Bahnengolfsystemen.

Eine vollständige Anlage besteht aus 18 Bahnen, die aus insgesamt 32 genormten Hindernisarten ausgewählt werden können. Dadurch können sich Filzgolfanlagen in ihrer Zusammenstellung deutlich voneinander unterscheiden.

18 Bahnen
32 genormte Hindernisarten
6–18 m Bahnlänge
0,80–0,90 m Bahnbreite

Die Besonderheit des Filzgolfs

Namensgebend ist die Spielfläche der Bahnen. Sie ist mit einem dünnen, teppichartigen Filz belegt. Die Banden werden aus Holz oder feuerverzinktem Stahl gefertigt.

Eine weitere Besonderheit ist der Zielbereich. Anstelle eines runden Zielkreises besitzen Filzgolfbahnen einen achteckigen Zielbereich. Je nach Bahntyp kann dieser unterschiedlich groß ausgeführt sein.

Die einzelnen Bahntypen unterscheiden sich deutlich in ihrer Länge und ihrem Aufbau. Je nach Bahn können Längen von etwa 6 bis 18 Metern erreicht werden. Die Bahnbreite beträgt etwa 0,80 bis 0,90 Meter.

Gespielt wird vom Bahnanfang aus von einer speziellen Abschlagplatte. Durch die teilweise langen Bahnen und die besonderen Eigenschaften der Filzoberfläche kommt es auf eine genaue Abstimmung von Ballwahl, Schlagstärke und Spielrichtung an.

Wie bei den anderen Bahnengolfsystemen besteht das Ziel darin, jede Bahn mit möglichst wenigen Schlägen zu beenden. Wird das Ziel bereits mit dem ersten Schlag erreicht, ist ein Ass gespielt.

Filzgolf verbindet vergleichsweise lange Bahnen mit einer besonderen Spielfläche und einer großen Auswahl unterschiedlicher Bahntypen. Dadurch stellt das System ganz eigene Anforderungen an Präzision, Ballkontrolle und Schlagtechnik.