Miniaturgolf - Abteilung 2

Miniaturgolf, früher als Abteilung 2 bezeichnet, ist eines der bekanntesten Systeme des Bahnengolfs. Die erste Miniaturgolfanlage entstand 1956 in Hamburg. Im Vergleich zum klassischen Minigolf auf Beton sind die Bahnen wesentlich kürzer und kompakter.

Eine vollständige Anlage besteht aus 18 Bahnen, die aus einer Auswahl genormter Bahntypen zusammengestellt werden. Die Bahnen sind in der Regel 6,25 Meter lang und 0,90 Meter breit. Der Zielkreis besitzt einen Durchmesser von 1,40 Metern.

18 Bahnen
6,25 m Standardlänge
0,90 m Bahnbreite
1,40 m Durchmesser Zielkreis

Charakteristisch für Miniaturgolf sind die verschiedenen genormten Bahnformen und Hindernisse. Anders als beim System Beton müssen die Bahnen einer Anlage nicht überall in derselben Reihenfolge angeordnet sein. Dadurch können sich Miniaturgolfanlagen in ihrer Zusammenstellung deutlich unterscheiden.

Die Spielflächen bestehen aus industriell gefertigten Platten und werden von einem Metallrahmen eingefasst. Aufgrund der kompakten Abmessungen kommt es besonders auf einen präzisen Abschlag, die richtige Ballwahl und eine exakt abgestimmte Geschwindigkeit an.

Ziel ist es, jede Bahn mit möglichst wenigen Schlägen zu beenden. Gelingt das Einlochen mit dem ersten Schlag, spricht man von einem Ass. Eine theoretisch perfekte Runde über 18 Bahnen besteht somit aus 18 Schlägen.

Miniaturgolf verbindet kompakte Abmessungen mit technisch anspruchsvollen Bahnformen. Präzision, Konzentration, Ballwahl und eine exakt reproduzierbare Schlagtechnik spielen im Wettkampfsport eine entscheidende Rolle.

Aktivensprecher – Miniaturgolf

Alexander Anders
Postfach 1114
58675 Hemer

E-Mail: miniaturgolf@nbv-minigolf.de